27. Mai 2015 – Krav Maga Ratingen-Homberg

Nach einem normalen aufwärmen (dehnen, Fangspiel, etc.) ging es an die grosse Pratze. Diverse Tritte (Frontkick, Lowkick, Sidekick).) Danach ein leichtes (50%) Sparring ohne Tritte.

Nun kam die Prüfungsvorbereitung. Zwei Techniken.

Zuerst der „Schwitzkasten von vorne“. Der Partner steht vor einem und wird von vorne in den Schwitzkasten genommen. Ist der Gegenüber der Angreifer, drückt man nun kräftig zu, geht auf den Angreifer zu und hebt gleichhzeitig den Griff nach oben.
Befindet man sich selber in diesem Schwitzkasten, dreht man zuerst den Kopf in Richtung Körper des Angreifers, um den Kehlkopf zu schützen und Luft zu bekommen. Mit einer (der körpernahem) Hand greift man in die Arme des Angreifenden, um den Griff etwas zu lockern, gleichzeitig schlägt man mit dem anderen Ellenbogen zum Kopf des Angreifers. Nun greift man mit beiden Händen seinen Arm und dreht sich – über die körpernahe Schulter – aus dem Schwitzkasten heraus, dabei hält und verdreht man den Arm des Angreifers, so dass man nun mit seinem Konter (Tritt zum Kopf, etc.) beginnen kann.

Bei der zweiten Technik greift der Angreifer in die Haare und möchte ziehen. Hier schlägt man mit beiden flachen Händen kräftig auf die auf dem eigenen Kopf befindliche Hand des Angreifers (was ziemliche Fingerschmerzen erzeugt ), fixiert diese und bückt sich ruckartig, wobei man etwas zurück geht. Dies bringt den Angreifenden zu Boden, so dass man nun mit seinem Konter beginnen kann.

Danach – wir waren spät dran – ein schnelles ausdehnen und unsere übliche Abhärtung

Letztendlich sind wir mit diesem Training in die erste Wiederholung gestartet, das Prüfungsprogramm ist also praktisch durch und wir wiederholen es.

20. Mai 2015 – Krav Maga Ratingen Homberg

Es geht weiter in der Prüfungsvorbereitung, aber dazu mehr.

Aufwärmen und dehnen machte diesmal Daniel. Nicht unanstrengend

Danach ging es an diverse Techniken, mit Partner, aber ohne Kontakt. Zuerst diverse Tritte, dann diverse Schlagkombinationen. Danach das ganze in einer Sparring ähnlichen Form, aber ohne oder nur mit sehr leichtem Kontakt.

Nun ging es an die Bodentechniken für die Prüfung:

Die erste Technik war, einen Arm des Partners zu fixieren, wenn dieser seine Arme neben dem Körper hatte und zwischen den Beinen War. Hier griff man mit einer Hand sein Handgelenk, mit der anderen griff man über den Arm, schob seine Hand hinter dem Arm nach unten durch und brachte gleichzeitig die Hüfte nach oben. So konnte man den Gegner nun herum werfen und Kontertechniken anbringen.

Die zweite Technik war eine Wiederholung. Der Partner sitzt zwischen unseren Beinen. Hier werden die Arme mit den Händen fixieren, ein Bein über den Kopf und an den Hals (Kniebeuge in Hals) mit Hüftdrehung, das andere Bein unterhalb des Arms ansetzen, Gegner umwerfen und den Armhebel zwischen den zusammengedrückten Beinen anwenden. Im Extremfall mit ruckartigem anheben der Hüfte.

Die dritte Befreiung war ebenfalls eine Wiederholung. Nun hockt der Partner neben uns und würgt uns. Hier einen Arm fixieren, gleichzeitig Schlag zum Kopf mit der anderen Hand, ein Knie/Unterschenkel (das Gegner nahe) in die Seite des Partners um Luft und Spielraum zu bekommen. Danach wie gehabt das andere Bein über den Kopf an den Hals des Partners, umwerfen, Beinhebel zwischen den zusammen gedrückten Beinen.

Für beide Techniken gilt: Beine nicht zusammen = Armhebel verhältnismässig wirkungslos. Um den Armhebel wirkungsvoll anzusetzen, muss der Ellenbogen des Partner schon auf unserem Körper liegen, der Arm wir mit dem kleinen Finger zuerst leicht am eigenen Körper vorbei geführt.

Grundsätzlicher Unterschied beider Techniken: bei der ersten sind beide Beine über dem Körper des Partners, bei der zweiten ist eines vor und eines über dem Körper.

Zum Abschluss wurden wir ausgedehnt und die Fingerknöchel wurden abgehärtet.

18. Mai 2015 – Krav Maga Ratingen-Homberg

Obwohl ich es besser wissen sollte, habe ich vor dem Training etwas gegessen. Fürs aufwärmen ein ganz grosser Fehler. Dafür habe ich einen Partner für die Prüfung gefunden: Mustafa

Relativ normales aufwärmen, mit vielen Liegestütz und Bauchübungen. Danach ging es direkt an die Techniken. Diesmal lag der Schwerpunkt auf Tritttechniken mit Konter. Stoppen des Gegners mit Sidekick, Frontkick oder Rückwärtstritt. Direkt gefolgt von z.B. Hammerschlag (bei Sidekick), Kniestössen (bei Frontkick) usw.

Bei der nächsten Prüfung wird auch die „Fallschule“ vorkommen, sowohl vorwärts, als auch seit- und rückwärts. Also haben wir auch das geübt. Zuerst nur trocken, dann vorwärts über zwei grosse, übereinander liegende Pratzen, dann 4 Pratzen und zum Schluss fünf Pratzen.

Danach wurde „Verteidigung gegen mehrere Gegner“ trainiert. In diesem Fall einfach 4-5 Angreifer mit Pratzen. Sinn war es, einen Angreifer gleichzeitig als Schild zu benutzen und den anderen keinen Rücken zum Angriff zu „präsentieren“.

Abgeschlossen wurde wieder mit Abhärtung der Fingerknöchel.

13. Mai 2015 – Krav Maga Ratingen-Homberg

Nach normalem aufwärmen ging es direkt an Schlagkombinationen. Diverse gerade Schläge in Verbindung mit verschiedensten Haken. Und davon zig verschiedene.

Danach ging es an die Trittabwehr eines seitlichen Tritts zum Körper aus der passiven und der aktiven Stellung.

Passiv: man dreht sich mit dem Körper in den Tritt, blockt diesen mit beiden Aussenseiten der Unterarme und hat sofort die Möglichkeit, einen Hammerschlag ins Gesicht des Gegners zu schlagen. Danach weiter mit dem normalen Konter.

Aktiv: Man blockt den Tritt mit der Aussenseite eines Unterarms, um danach sofort frontal zu kontern.

Abschluss des Trainings erneut mit abhärten der Fingerknöchel.

11. Mai 2015 – Krav Maga Ratingen-Homberg

Prüfungsvorbereitung und ich werde krank, super. Nachdem ich letzten Mittwoch einen Totalausfall hatte, habe ich diesmal zumindest zugeschaut.

Aufwärmen war wieder mit dem Stepper, unterbrochen von diversen Übungen für Bauch- und Rückenmuskulatur.

Danach Lowkicks und Schläge in den Körper des Partners zum abhärten, hinterher Lowkicks, Kniestösse und Schläge mit der grossen Pratze. Abschliessend etwas Sparring ohne Schutz.

Danach ging es in die Prüfungsvorbereitung, Bodenkampf. Für die angehenden Orangegurte Befreiung aus würgen und Schwitzkasten am Boden. Für angehende Grüngurte fixieren am Boden mit ansetzen eines Armhebels. Dabei wurde der Körper des Gegners in Rückenlage fixiert, indem man sich quer über ihn legte und durch anwinkeln der Knie und der Ellenbogen den Bewegungsspielraum nahm. Lediglich einen Arm konnte er so bewegen, dieser wurde dann, Unterarm parallel zum Körper, auf dem Boden festgehalten. Mit dem anderen Arm ging man unter dem Oberarm des Partners durch, griff seinen eigenen Arm und konnte so perfekt den Ellebogen aushebeln.
Die zweite Prüfungsaufgabe war identisch, allerdings mit Gegenwehr des Partners und vor dem hebeln eindecken des Partners mit Kniestössen und Ellenbogenstössen sowie Positionswechsel auf die andere Seite.

Zum Abschluss wieder abhärten der Knöchel auf dem Hallenboden.

04. Mai 2015 – Krav Maga Ratingen-Homberg

Aufgewärmt wurde mit dem guten alten „fangen“. Die meiste Zeit wie man es kennt, dann auf allen Vieren. Immer wieder unterbrochen von Liegestütz, Situps, seitlichem Bauchmuskeltraining und Rückentraining. Danach wurde normal gedeht.

Direkt danach ging es an die Handpratzen. Diverse Schlag und Trittkombinationen. Immer beginnend mit einem Tritt zwischen die Beine, dann zum Kinn, zum Kopf, Arme wegtreten (nein, sowas trainieren wir nicht für die Strasse und den Ernstfall ).
Dann Schlag-Kombinationen. Mehrere Schläge in die Pratzen, einem Konter ausweichen und wieder in die Pratzen schlagen.

Nun ging es in die Prüfungsvorbereitung: Bodenkampf.

In diesem Fall Befreiung aus einem Griff mit Übergang in den Armhebel (wie bekannt aus MMA) mit einem Unterschied. Bei MMA ist der Griff sportlich, um den Gegner zu fixieren und den Sieg zu erlangen. Bei uns ist das Ziel die Befreiung aus einem Angriff, also im Zweifel brechen des Armes.

Die erste Befreiung, indem der Partner zwischen unseren Beinen sitzt und würgt. Hier die Arme mit den Händen fixieren, ein Bein über den Kopf und an den Hals (Kniebeuge in Hals) mit Hüftdrehung, Gegner umwerfen und den Armhebel zwischen den zusammengedrückten Beinen anwenden. Im Extremfall mit ruckartigem anheben der Hüfte.

Bei der zweiten Befreiung hockt der Partner neben uns und würgt uns. Hier einen Arm fixieren, gleichzeitig Schlag zum Kopf mit der anderen Hand, ein Knie/Unterschenkel (das Gegner nahe) in die Seite des Partners um Luft und Spielraum zu bekommen. Danach wie gehabt das andere Bein über den Kopf an den Hals des Partners, umwerfen, Beinhebel zwischen den zusammen gedrückten Beinen.

Für beide Techniken gilt: Beine nicht zusammen = Armhebel verhältnismässig wirkungslos.

Grundsätzlicher Unterschied beider Techniken: bei der ersten sind beide Beine über dem Körper des Partners, bei der zweiten ist eines vor und eines über dem Körper.

Abschliessend ausdehnen und Abhärtung der Schlagfläche der Hände, durch schlagen auf den Parkettboden der Halle.